Altes erhalten oder in Erinnerung rufen
Historische Aufnahmen
Industriedenkmal Lorenseilbahn zur Erinnerung an den Gipsabbau in Neuhof. Der am Kranichstein gebrochene Gips wurde von 1939 - 1962 mit einer Seilbahn zum Werk Kutzhütte (Firma Börgardts) per Seilbahn befördert. Die Lorenseilbahn hatte eine Länge von ca. 1,6 km mit einem Höhenunterschied von 50 m. Etwa 40 Loren befanden sich gleichzeitig im Umlauf, die stündliche Förderleistung lag bei ungefähr 20 t.
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Historischer Gipsbrennofen
Ein, in dieser Art, wohl einmaliges Bauwerk in Deutschland.
Der von Herrn Werner Binnewies (†) 1994 in Dorste erbaute mittelalterliche Gipsbrennofen wurde 2006 unter Federführung des Fördervereins in Neuhof in unmittelbarer Nähe des Dorfgemeinschaftshauses wieder aufgebaut. Wir haben seitdem mehrere Brände durchgeführt. Unter “Links” finden Sie einen Hinweis auf den 1. Brand unter unserer Regie. Dr. Gerald Dehne (†) erklärt Ihnen dort die lange Geschichte des Gipsbrennens und erwähnt auch die Qualität unseres ersten Brandes.
Vor bzw. während des Brandes
Auszüge aus der Chronik Neuhofs, Quelle: NEUHOF von Wolfgang Hebestreit (†)
- 1827 Kalkofen (Gipsofen) bei Neuhof im Besitz des Ackermannes August Nicolaus Leimcke - 1890 Der Maurer Leopold Ewald legt einen Gipsofen an Anm.: Dieser Gipsofen wurde bis 1919 betrieben und stand unweit des Standortes unseres jetzigen Gipsbrennofens. - 1893 Gründung des Gipswerkes Kutzhütte
Mühlendenkmal Inschrift Steinrelief: „CUM DEO Unser täglich Brot gieb uns heute. Erbaut 1948 - 1950 Herm. Nagler jr.” Steinrelief und Mühlstein sind Originale der letzten Mühle in Neuhof. Über 550 Jahre Mühlengeschichte endeten 1961.
Aus der Chronik, NEUHOF von Wolfgang Hebestreit (†) - 1442 Erste Erwähnung einer Mühle in Neuhof - 1558 Neubau einer Mühle in Neuhof - 15. März 1792 in der Mühle zu Neuhof wurde Frau Eleonore Elisabeth Zinram geboren, die Urgroßmutter unseres 1. Bundeskanzlers, Herr Konrad Adenauer. (Neuhofer Kirchenbuch, N1327, Seite 00114)
Vereinsfahrten
© Förderverein „Kultur- und Heimatpflege Neuhof e.V.“, Wilfried E. Hofmann